Praxis für Nuklearmedizin

Skelettszintigraphie

Zweck der Untersuchung:

Bei der Skelettszintigraphie wird der Knochenstoffwechsel bildlich dar-gestellt. Die Bilder zeigen gesteigerte knöcherne Umbauvorgänge als Folge verschiedener Erkrankungen.

Diese Untersuchung ist unter anderem bei folgenden Fragestellungen angezeigt:

Knochenmetastasen (z. B. bei Mamma-Ca, Prostata-Ca)

• V. a. Polyarthritis (klassiches Rheuma), Psoriasisarthritis , Gicht u. a. entzündlicheGelenkerkrankungen

• Suche nach knöchernen Ursachen bei unklaren Schmerzen (ossäres Korrelat)

• Lockerung eines künstlichen Gelenks (TEP-Lockerung)

  V. a. Gewebsuntergang im Knochen (aseptische Knochennekrose - z. B. M. Perthes)

V. a. entzündliche Knochenerkrankungen (z. B. Osteomyelitis)

• Knochenbrüche,- oder prellungen (Frage nach Frakturalter, Ermüdungsbrüchen)

• Knochenvitalität (z. B. nach Trauma / Knochentransplantatationen)

Ablauf der Untersuchung:

Nach ausführlicher Aufklärung durch den Arzt wird eine radioaktive Spurensubstanz injiziert. Die Substanz wird innerhalb mehrerer Stunden im Skelettsystem angereichert und über die Nieren wieder ausgeschieden.

Eine Stunde nach der Injekion sollten Sie mit dem Trinken beginnen - mindestens 1 Liter - und häufig die Harnblase entleeren. Dadurch wird die Aufnahmequalität verbessert.

Die Strahlenbelastung ist deutlich geringer als z. B. bei einer Computertomographie des Brustraums. Die verwendete Substanz wird gut vertragen, allergische Reaktionen sind extrem selten.

Die Aufnahmen werden im Liegen durchgeführt. Sie erfolgen an einer großen Kamera, die langsam über Ihren Körper gleitet oder um bestimmte Körperregionen rotiert.

In einem kurzen Gespräch an der Kamera informiert der Arzt Sie über die ersten Untersuchungsergebnisse. Den endgültigen Befund teilen wir Ihrem Arzt in einem ausführlichen Arztbrief mit.

Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns gerne an!

Planen Sie für die Untersuchung insgesamt gut 4 Stunden ein.